Vorspeisen, Suppen

Buridda, Fischeintopf aus Genua



Für 6

  • 1200 g Gemischter Fisch; Makrele, Steinbutt o.ae.
  • 500 g Meeresfruechte; Scampi,Sepia kleine Tintenfische
  • 1000 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Tomaten
  • 2 dl Trockener Weisswein
  • 1 Bd. Petersilie
  • Olivenoel
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer


  • Der Name "Buridda" stammt aus dem Arabischen und bezeichnet mit grosser Wahrscheinlichkeit eines der aeltesten Fischrezepten Genuas. Frueher handelte es sich eher um eine Armensuppe, da man dafuer sehr gut Reste verwenden konnte, dies es bei Ladenschluss fuer wenig Geld bei den Fischhaendlern zu kaufen gab. Heute gibt sich die Buridda vornehmer, verwendet man doch meist ganzen, frischen Fisch und Meeresfruechte.

    Zuerst den Fisch putzen. Da dies sehr zeitaufwendig ist, vielleicht doch lieber kuechenfertigen Fisch kaufen... Zwiebeln in feine Ringe, die Tomaten in kleine Wuerfeln und den Knoblauch in hauchduenne Scheiben schneiden.

    Etwas Oel in einem Topf geben und die Haelfte der Zwiebeln und Knoblauch hineinlegen. Auf diese Schicht die Haelfte der Tomaten geben. Darauf den Fisch und die Meeresfruechte verteilen. Jede einzelne Schicht muss gesalzen und gepfeffert werden. Ueber den Fisch die restlichen Zwiebeln, den Knoblauch und die Tomaten geben. Diese oberste Schicht wird mit gehackter Petersilie und Oregano bestreut. Noch etwas Oel darueber giessen, sowie den Weisswein.

    Das Ganze wird bei schwacher Hitze und leicht geoeffnetem Deckel gegart: die Buridda ist fertig, wenn die Fluessigkeit, die aus dem Gemuese und dem Fisch austritt, eingekocht ist und der Gericht eine schoene saemige Konsistenz hat.

    * Quelle: Nach: Anna Bordo, Genua in: Mammas Kueche, in Toskana, Umbrien und Ligurien,Spangenberg 1993 ISBN 3-89409-080-4 Erfasst von Rene Gagnaux

    Stichworte: Suppe, Eintopf, Fisch, Italien, P6

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